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Standseilbahnen

Die beiden Standseilbahnen von Montserrat befinden sich in der Nähe der Wallfahrtsstätte der Gottesmutter.


Es handelt sich um die Standseilbahnen zur Einsiedelei Sant Joan und zur Heiligen Grotte, die 1918 bzw. 1929 gebaut wurden, um die Pilger und Besucher zu den emblematischsten Punkten des Gebirgsmassivs zu befördern, nämlich zur Einsiedelei Sant Joan und zur Heiligen Grotte, in der laut der Überlieferung das Gnadenbild der Jungfrau von Montserrat gefunden wurde.
Funicular de Sant Joan

Funicular de Sant Joan

 
Dank der Standseilbahn, Ergebnis der Ingenieurskunst gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, kann ein Gefälle von maximal 65,5 % bis auf eine Höhe von 1.000 Metern über dem Meeresspiegel in sieben Minuten überwunden werden.
 
Auf dem Gipfel, dem Pla de les Taràntules, bietet sich einem ein unvergleichlicher Ausblick auf die Landkreise der Umgebung und die Pyrenäen. Darüber hinaus ist ein Besuch der „Aula de Natura“ im oberen Gebäude der Standseilbahn von Sant Joan möglich, in der Informationen über die Geschichte des Bergs, die klimatischen Bedingungen sowie die Fauna und Flora angeboten werden.
Funicular de la Santa Cova

Funicular de la Santa Cova

 
Diese Seilbahn verbindet das Kloster mit dem Ort, an dem laut der Überlieferung das Gnadenbild der Jungfrau von Montserrat gefunden wurde. Die Seilbahnstation befindet sich an dem Platz, an dem der monumentale Rosenkranz beginnt, die bedeutendste im Freien befindliche Skulpturengruppe des katalanischen Jugendstils.
 
Die Standseilbahn wurde 1929 bei Abschluss der Bauarbeiten der Monumente des Rosenkranzes eingeweiht, als sich der Pilgerstrom zur Heiligen Grotte verstärkte. Aufgrund der Beschädigungen durch die Sturzregen im Juni 2000 musste die ursprüngliche Bahn durch die derzeitige Version ersetzt werden.